Dieser Blog soll Betroffenen von sexualisierter Gewalt als Kind, Jugendlicher oder als Erwachsener ein Forum bieten ihre Erfahrungen nach einer Anzeige und mit dem Strafverfahren öffentlich zu machen.

Handlungs-Strategien statt Hilflosigkeit: Wer auf rassistische Sprüche, sexuelle Übergriffe, Drohungen oder Schlägereien angemessen reagieren will, benötigt ein vielfältiges Verhaltensrepertoire. Zu den Voraussetzungen souveränen Handelns gehört es, Gewalt und ihre Motive zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt einzugreifen. In den Veranstaltungen der LJS geht es um wirkungsvolle Konzepte für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen und um die Sensibilisierung für die Situation der Opfer. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Prävention von Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, auch von sexualisierter Gewalt und des Problems Cyber-Mobbing.

Die Arbeit des Landespräventionsrates Niedersachsen umfasst eine Fülle von Aufgaben, Projekten, Kooperationen und Veranstaltungen, die jeweils den folgenden  acht Arbeitsbereichen zugeordnet sind und durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweils gleichnamigen Arbeitsbereiche bearbeitet werden:

Als Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt sind Sie in einer körperlichen und seelischen Ausnahmesituation. Insbesondere die Entscheidung, ob eine Anzeige bei der Polizei erstattet werden soll, fällt vielen betroffenen Personen kurz nach dem Ereignis schwer.

Bei ProBeweis haben Sie die Mögichkeit auf eine kostenfreie und vertrauliche Dokumentation und Beweissicherung nach häuslicher oder sexueller Gewalt.

Zum Thema Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen bietet die LJS Inhouse-Seminare für Teams und Einrichtungen in Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit an. Die Seminare sind als Tagesveranstaltungen in den Einrichtungen geplant und werden von Teamerinnen und Teamern aus dem Projekt GRENZGEBIETE durchgeführt. Mögliche Themen der Fortbildungen sind u.a. sexuelle Selbstbestimmung, Grenzverletzungen und respektvolles Verhalten in Beziehungen - konkrete Schwerpunktsetzungen stimmen wir mit den interessierten Einrichtungen ab.

Auf der Grundlage des gleichnamigen Hearings vom 18. Juni 2015 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wurde der Forderungskatalogs „Forschung zu sexuellem Missbrauch – Vom Tabu zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“ erarbeitet.

Die deutsche Druckversion des Forderungskatalogs kann per E-Mail über kontakt@ubskm.bund.de bestellt werden.

Ebenso möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die aktuelle Expertise „Häufigkeitsangaben zum sexuellen Missbrauch“ auf der Website unter https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/hintergrundmaterialien/ eingestellt ist. Auch die broschierte Expertise kann unter kontakt@ubskm.bund.de kostenfrei bestellt werden.

 

 

Das Informationsportal des Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig

Diese Homepage wurde in Zusammenarbeit der Hochschule Fulda und der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) entwickelt. Das Projekt richtet sich an Mädchen und junge Frauen, Jungen und junge Männer sowie Interessierte oder kurz gesagt: an junge Menschen. “was-geht-zu-weit.de“ informiert rund um das Thema Dating, Liebe, Respekt und Grenzen und liefert dazu jede Menge wertvoller Tipps.

Das Hilfeportal informiert Betroffene, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen. Die bundesweite Datenbank zeigt, wo es in der eigenen Region Hilfsangebote gibt.

Die Fachstelle Opferschutz (FOS) im Landespräventionsrat Niedersachsen informiert rund um das Thema Opferschutzkonzeption der Niedersächsischen Landesregierung.

VOICE-Projekt

Das VOICE-Projekt wird von der EU im Rahmen des Programms Erasmus+ gefördert und setzt sich zum Ziel, den Betroffenen von sexualisierter Gewalt im Sport eine Stimme zu geben. Das übergeordnete Ziel von VOICE ist es, die Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport voranzubringen und die Europäische Sportgemeinschaft in ihrer Integrität zu stärken. Mehr Informationen