Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport

Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen haben das gemeinsame Projekt Schutz vor sexualisierter Gewalt von Kindern und Jugendlichen im Sport: Prävention, Intervention, Handlungskompetenz 2011 mit einer Laufzeit bis 2020 gestartet.

Warum dieses Projekt?

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen „sieht seine wichtigste Aufgabe darin, durch Sport einen wesentlichen Beitrag zum Wohlergehen der Menschen in Niedersachsen zu leisten. Deshalb schafft er für seine Gliederungen, Landesfachverbände und Vereine Rahmenbe-dingungen für hilfreiche und förderliche Angebote, damit Menschen jeder sozialen Herkunft und mit unterschiedlichen Voraussetzungen Sport treiben können“. Aufgrund

  • der Datenlage zu Übergriffen und dem damit verbundenem Bewusstsein, dass Übergriffe auch in sportlichen Strukturen durch Erwachsene, Jugendliche, Kinder passieren, bzw. Betroffene unsere Angebote nutzen,
  • der Verantwortung, die die Sportjugend Niedersachsen (sj Nds.) als Jugendorganisation trägt, um sowohl in unseren Strukturen als auch gesamtgesellschaftlich Verhältnisse zu schaffen, die Übergriffe unmöglicher machen und Betroffenen qualifizierte, zielgruppengerechte Hilfe zur Verfügung stellt,

ergibt sich für den LSB und die Sportjugend (sj) Niedersachsen der klare Auftrag, den Schutz vor sexualisierten Übergriffen in den eigenen Strukturen und auch in der Gesellschaft zu verbessern.

 

Um wirkungsvolle Präventions- als auch Interventionsstrategien bei sexualisierter Gewalt entwickeln zu können, hält es der LandesSportBund und seine Sportjugend für dringend erforderlich, klare Informations-, Beratungs-, Qualifizierungs-, Beschwerdemanagement- und Vernetzungsstrukturen im Schulterschluss mit Fachberatungsstellen auf- und auszubauen (vom Trainingsbetrieb im Sportverein, über Lehrgänge für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Freizeiten für Kinder und Jugendliche bis hin zur Betreuung von jungen Athletinnen und Athleten im Spitzensport).Die Laufzeit des Projektes ist auf zehn Jahre - von 2011 bis 2020 angelegt.